Lagerungsschwindel

Lagerungsschwindel: Es dreht sich alles!

Lagerungsschwindel tritt meist plötzlich in der Nacht auf. Man erwacht aus dem Schlaf und alles dreht sich. Dies führt zu einem enormen Angstgefühl und nicht wenige Patienten landen kurz darauf mit dem Notarztwagen im Krankenhaus. Dort verbringt man gewöhnlich ein paar Tage, bis alles dramatische ausgeschlossen ist und nicht wenige verlassen dann die Klinik mit dem gleichen Schwindel mit dem sie auch gekommen sind.

Die Situation ist auch beängstigend und man kann keinem einen Vorwurf machen. Lagerungsschwindel ist zum Glück recht harmlos und kann durch einen Fachmann bei über 90 Prozent der Betroffenen innerhalb weniger Minuten behoben werden. Ich nenne die Behandlung gerne „Wunderheilung“, weil der Patient es kaum glauben mag, dass die Beschwerden durch ein paar Übungen verschwunden sind.

Aber nicht nur der plötzliche Drehschwindel in der Nacht, sondern auch hinter einer Gangunsicherheit, „Schwindel beim Blick nach oben“, „Schwindel beim Bücken“ oder Unsicherheit beim Treppensteigen kann sich ein Lagerungsschwindel verstecken. Unter diesen Symptomen leiden gerade ältere Menschen eher. \In meiner Praxis haben wir uns auf den Lagerungsschwindel spezialisiert und können auf eine große Anzahl erfolgreicher Behandlungen zurückblicken.

Zur Geschichte des Lagerungsschwindel

Dr. A. Adler aus Breslau beschrieb im Frühjahr 1894 erstmals im Verein Ostdeutscher Irrenärzte von einem Maschinenputzer, der nach einem Sturz unter einem seltsamen, einseitigen Drehschwindel litt. Den Fall veröffentlichte er jedoch erst 1897 (1). Bárany (1906) und Belinov (1908) beschrieben als erste einen so genannten Lagenystagmus.

Erst später fand Bárány heraus (1921), dass der Lagenystagmus einerseits im Gleichgewichtsorgan und andererseits auch zentral, im Gehirn begründet sein kann (2).
Es dauerte jedoch weitere 30 Jahre bis Hallpike und Dix 1952 den eigentlichen, gutartigen Lagerungsschwindel definierten. Aus dieser Zeit stammt die bis zum heutigen Datum beste diagnostische Methode, das so genannte Dix-Hallpike-Manöver. Sie vermuteten schon damals eine Otholithenstörung und gaben der Krankheit ihren bis heute gültigen Namen: benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel.

Das Wort „benigne“ ist ein Synonym für gutartig und das Wort
„paroxysmal“ = kommt aus dem griechischen und bedeutet „anfallsartig“. Dieser Terminus beschreibt auch gleichzeitig die wichtigsten Eigenschaften des Lagerungsschwindel.

Anders als bei vielen anderen Erkrankungen des Hör- und Gleichgewichtsorgans scheint die Ursache und der Mechanismus eines Lagerungsschwindels nahezu komplett aufgeklärt. Das Verständnis des anatomischen Aufbaus des Gleichgewichtsorgans (sog. Vestibularorgan) ist Voraussetzung für das Verstehen und die Behandlung des Lagerungsschwindels.

Wo entsteht der Lagerungsschwindel?

Der Lagerungsschwindel entsteht im Gleichgewichtsorgan des Menschen und befindet sich in unmittelbarer Nähe des Innenohres, mit dem es auch verbunden ist. Beide Organe zusammen werden als Labyrinth bezeichnetet. Das Vestibularorgan unterteilt sich in fünf Bestandteile:
3 Bogengänge, die auch als „Cupulaorgane“ bezeichnet werden. Die Bögengänge sind für die Registrierung von Drehbewegungen verantwortlich. Sie sind in die drei Ebenen des Raumes angeordnet und unterteilen sich in einen vorderen, hinteren und seitlichen Bogengang.
Sacculus. Der Sacculus registriert die Veränderungen in der vertikalen Ebene, wie wir sie beim Liftfahren für das Auf und Ab benötigen.
Utriculus. Der Utriculus ist für Registrierung der horizontalen Bewegung zuständig. Er meldet also dem Gehirn, ob wir uns vor oder zurück bewegen.
Für den Lagerungsschwindel sind nun gerade der Utriculus und der Sacculus sehr interessant. Der Fachmann bezeichnet sie als „Maculaorgane“. Damit die beiden die statischen Veränderungen, wie Vor und Zurück oder Auf und Ab registrieren können müssen sie etwas „beschwert“ werden.

Im Utriculus und Sacculus finden sich Nervenzellen, die in eine gallertartige Masse münden und den so genannten „Otolithen“. Die Otolithen sind feine Kristalle aus Kalziumkarbonat und erhöhen die Dichte der gallertartigen Membran.

Wie entsteht der Lagerungsschwindel?

Im Jahr 1969 leistete H. F. Schuknecht einen entscheidenden Beitrag zur Klärung der Ursache der Erkrankung. Bei Autopsien von Patienten mit einem gutartigen Lagerungsschwindel fand er Ablagerungen auf dem so genannten Cupulaorgan im hinteren Bogengang.

Dies führte zur ersten Theorie der „Cupulolithiasis“. Verstreute Otolithen („Ohrkristalle“) würden demnach direkt auf der Cupula der Bogengänge zu liegen kommen und bei Lageänderung des Kopfes durch ihre Gravitationskraft einen Drehschwindel verursachen.

Bereits 4 Jahre später musste diese Therorie jedoch begraben werden. Schuknecht und Ruby wiesen darauf hin, dass die kurze Dauer und das wechselnde Auftreten von Ermüdbarkeit von Schwindel und Nystagmus durch die Cupulolithiasis Theorie nicht erklären lassen.

Es scheinen also nicht die einzelnen kleinen Steinchen zu sein, die das Problem verursachen, sondern eher ein „Otolithenpfropf“, der zu Endolymphbewegungen in den Bogengängen führt. Durch Sog oder Druck wird das Cupulaorgan des Bogengangs ausgelenkt und dies führt dann zu den klassichen Symptomen. Diese neue Therorie bezeichneten sie daher als „Canalolithiasis“.

Die Canalolithiasis - Hypothese vermag also die meisten Eigenschaften des gutartigen Lagerungsschwindel besser zu erklären. Bestätigt wurde sie schon mehrfach in Operationen des hinteren Bogengangs. Man fand während der Operation regelmäßig diese Otolithenpfröpfe.

Trotz dieser für die meisten Fälle zutreffenden Hypothese gibt es noch offen Fragen, vor allem, warum manche trotz optimaler Behandlung nicht genesen. Dies könnte die Kombination beider Mechanismen erklären.

Usachen eines Lagerungsschwindel

Die Ursachen eines Lagerungsschwindels scheinen ebenfalls nahezu aufgeklärt zu sein. In Tierversuchen konnte nachgewiesen werden, dass Otolithen sehr leicht durch lineare oder Zentrifugalbeschleunigungen herausgelöst werden können.

Aufgrund der anatomischen Nähe werden sie fast immer im hinteren Bogengang angetroffen. Das Vorkommen eines gutartigen Lagerungsschwindels des hinteren Bogenganges bei Patienten mit Schädeltrauma bestätigt diese Untersuchung.

Ein Trauma (Schlag oder Schädeltrauma) kann folglich Ursache eines Lagerungsschwindels sein - auch wenn es bereits länger zurückliegt.

Aber auch ohne äußere Einwirkung können sich die Otolthen lösen und Beschwerden machen.

Das Alter scheint hierbei eine wichtige Rolle zu spielen Die Degeneration von Otolithen erklärt vor allem das Auftreten eines gutartigen Lagerungsschwindels im mittleren und höheren Lebensalter.

Die Anzahl der Otolithen soll sich mit zunehmenden Alter verringern (Ross et al. , 1976). Dengenerierte Otolithen könnten so spontan in die Bogengänge gelangen.

Vor allem wegen der Anatomie ist der hintere Bogengang prädestiniert.

Eine interessante Beobachtung machten Lindsay und Hemenway 1956. Sie entdeckten in ihrer Arbeit mehrere Fälle, bei denen die Symptomatik eines gutartigen Lagerungsschwindels in einem unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang von mehreren Tagen bis mehreren Monaten nach einem akuten, isolierten Vestibularisausfall aufgetreten ist, meistens auf der gleichen Seite wie der Ausfall des Vestibularorgans. Die Erkrankung wird nach deren Entdecker als Lindsay-Hemenway-Syndrom bezeichnet.

Die beiden Hauptursachen für das Auftreten eines Lagerungsschwindels sind demnach: Trauma und Degeneration!

Symptome des Lagerungsschwindel

Die Anamnese führt meist schon in die richtige Richtung: Die Betroffenen erleben die Schwindelattacken häufig in der Nacht beim Umlagern im Bett oder nach schnellem Aufstehen oder Hinlegen mit Kopfbewegungen. Sie berichten sehr bildhaft über einen ausgeprägten, bedrohlichen Drehschwindel mit an- und abschwellendem Charakter, der nicht länger als eine Minute anhält.

Vor allem aus dem Grund, dass sich die Patienten die Herkunft des Schwindels meistens nicht erklären können, dominiert Angst, auch vor der Wiederkehr der Schwindelsymptomatik.

Durch diese Angst sich zu bewegen entstehen dann auch Schonhaltungen. Betroffene fürchten sich davor aufzustehen, den Kopf zu drehen oder sich hinzulegen. Manche schlafen sogar im Sitzen.

Allein die Anamnese ist in den meisten Fällen schon so typisch, dass es keiner weiteren Diagnostik bedürfte.

Die Betroffene suchen Rat und Hilfe, werden in vielen Fällen jedoch enttäuscht. Tatsächlich gibt es immer wieder Fälle von komplett durchdiagnostizierten Patienten mit langem Klinikaufenthalt, ohne dass die Ursache gefunden oder sogar behandelt wurde.

Diese Menschen waren stationär im Krankenhaus und wurden mit all möglichen Untersuchungen konfrontiert. Da ist kein CT und keine Kernspintomographie zu teuer, Doppler und Ultraschall oder sogar Herzkatheter wurden gemacht, aber die Ursache wurde nicht gefunden.

Verschiedene Formen des Lagerungsschwindel

Es werden mehrere Formen des Lagerungsschwindels unterschieden, je nachdem welcher Bogengang und welche Seite betroffen ist.

Am weitaus häufigsten ist die isolierte Beteiligung des hinteren Bogengangs. Neben einseitigen können aber auch kombinierte und beiderseitige Formen vorkommen. Diese sind äußerst selten und auch für den Experten bereitet diese Diagnostik oft Schwierigkeiten. Man sollte jedoch daran denken!

Nur die richtige Untersuchung führt zur passenden, erfolgreichen Therapie!

Die Diagnostik des Lagerungsschwindels sollte immer vor allen anderen Diagnostischen Methoden durchgeführt werden. Die Natur ist nicht dumm und einzelne Systeme, insbesondere das Gleichgewichtsorgan, gewöhnt sich sehr schnell an neue Umstände. Gerade dieser Gewöhnungseffekt kann dazu führen, dass die Diagnostik verfälscht wird.

Zur genauen Diagnostik und Lokalisation des Lagerungsschwindels können je nach betroffenen Bogengang mehrere Verfahren angewendet werden.

Zur genaueren Überprüfung und Lokalisation des gutartigen Lagerungsschwindels des vorderen und hinteren Bogenganges eignen sich entweder die Lagerungsprüfung nach Hallpike-Stenger oder Hallpike - Dix.

Hallpike Stenger Methode

Der Patient sitzt aufrecht mit gestreckten Beinen auf der Untersuchungsliege. Der Kopf wird um 45 Grad zur betroffenen Seite gedreht. Im Anschluss erfolgt die rasche Lagerung in die Rückenlage, wobei der Kopf über das Ende der Liege herausragen muss (Kopfhängelage).

Dix Hallpike Methode

Bei diesem Manöver sitzt der Patient aufrecht auf der Liegenkante, dem Untersucher direkt gegenüber. Der Kopf wird um 45 Grad zur Seite des nicht betroffenen Ohres gedreht. Dann wird der Patient rasch auf die erkrankte Seite gelagert Auch hierbei sollte der Kopf die Liege überragen (seitliche Kopfhängelage). Nach Abklingen der Beschwerden (Schwindel, Nystagmus) wird der Patient wieder in die Sitzende Position gebracht.

Beurteilung der Ergebnisse:

Wie bereits oben erwähnt eignen sich diese Methoden nur zur Diagnostik des vorderen und hinteren Bogenganges.

Einseitiger Befall des hinteren Bogenganges:

Bei der einseitigen Erkrankung des hinteren Bogenganges kommt es nach einigen Sekunden zu einem Nystagmus (schnelle, gerichtete Augenbewegungen), der zur betroffenen Seite, also zur Erde schlägt (=“geotroper Nystagmus“). Typischer Weise ist er stark rotierend und wiest eine an- und absteigende Phase auf. Dies entspricht auch der Schwindelempfindung. Der Schwindel und der Nystagmus dauern nicht länger als eine Minute!

Einseitiger Befall des vorderen Bogenganges:

Bei dem Lagerungsschwindel des vorderen Bogenganges handelt es sich um eine sehr seltene Form. Der Nystagmus ist entgegengesetzt zum Befall des hinteren Bogenganges. Er schlägt in Richtung des Kinns des Patienten.

Die Lagerungsprüfungen sollten recht zügig erfolgen. Abruptes Abbremsen des Kopfes erhöht die Wahrscheinlichkeit, einen Nystagmus zu sichern, aber auch die Intensität des Schwindels.

Der Untersucher sollte auf heftigste Reaktionen vorbereitet sein. Der Schwindel kann zu Erbrechen führen. Die menschliche Zusprache an den Patienten ist enorm wichtig und gibt ihm zusätzlichen halt. Bedenken sie, dass sich der Patient vor den Schwindelanfällen stark fürchtet!

Erschwert wird die Untersuchung durch den „Gewöhnungseffekt“. Das heißt, dass sich der Nystagmus nicht immer zeigt, vor allem, wenn zuvor bereits Untersuchungen stattgefunden haben. Daher sollte die Untersuchung auf Lagerungsschwindel VOR allen anderen Untersuchungen erfolgen.

Der ebenfalls seltene, gutartige Lagerungsschwindel des horizontalen Bogenganges weist einige Besonderheiten auf. Er wird durch eine schnelle Kopfdrehung um die Längsachse des Körper im Liegen diagnostiziert. Es zeigt sich ein horizontaler Nystagmus, der in Richtung des betroffenen Ohres schlägt.

Die Intensität der Attacken sind jedoch ausgeprägter und die Dauer ist länger als bei der posterioren und anterioren Form. Zudem zeigt sich bei dieser Form keine oder nur eine eingeschränkte Tendenz zur Ermüdung.

Therapie des gutartigen Lagerungsschwindel

Die richtigen Übungen in der richtigen Reihenfolge sind bei fast 100 Prozent erfolgreich!

Für alle Typen des Lagerungsschwindels wurden so genannte „Befreiungsmanöver“ entwickelt.

Diese Übungen ermöglichen in den meisten Fällen eine rasche und für den Patienten eindrucksvolle Behandlung. Grundlage ist eine Rückführung der in den einzelnen Bogengängen „verlorengegangenen“ Teilchen aus den Bogengängen in den Utriculus.

Die häufigste posteriore und die anteriore Form können mit dem Semont- oder Epley-Manöver behandelt werden.

Ich zeige Ihnen jetzt, wie sie mit 2 kleinen Übungen innerhalb der nächsten 10 Minuten gesund werden können!!!

  • Semont Manöver

    Das Semont Manöver bei Lagerungsschwindel ist eine der bekanntesten Übungen für das tägliche Training

  • Epley Manöver

    Das Epley Manöver bei Lagerungsschwindel ist eine etwas unbekanntere Übung, aber sehr effektiv. Das tägliche Training bessert den Lagerungsschwindel.

Epley Manöver

  • Der Patient sitzt aufrecht mit gestreckten Beinen auf der Untersuchungsliege. Der Kopf wird um 45 Grad zur betroffenen Seite gedreht. Im Anschluss erfolgt die rasche Lagerung in die Rückenlage, wobei der Kopf über das Ende der Liege herausragen muss (Kopfhängelage). Verweildauer bis der Nystagmus und der Schwindel aufgehört hat oder mindestens eine Minute!
  • Der Patient dreht den Kopf schnell um 90 Grad zur gesunden Seite und verweilt in dieser Position erneut ca. eine Minute.
  • Jetzt legt sich der Patient auf die gesunde Seite und lässt den Kopf in der zuvor eingenommenen Position. Liegedauer 1 Minute!
  • Aufsetzen in die aufrechte Sitzposition.

Die Erfolgsrate dieser Befreiungsmanöver ist sehr hoch, nahezu 100%. Nur wenige Patienten müssen mehr als zweimal behandelt werden. Rezidive kommen jedoch vor. Auch Spontanremissionen werden beobachtet.

In der Praxis trifft man selten auf therapieresistente Fälle. Im Falle einer Therapieresistenz ist eine bildgebende Diagnostik bzw. eine Vorstellung beim Facharzt für Neurologie zu empfehlen, um zentrale Störungen auszuschließen.

Den Therapieerfolg prüfen wir nach ca. 1 Woche mittels Lagerungsmanöver. Die Patienten erhalten von uns Informationsmaterial, damit sie zu Hause die Übungen selbst durchführen können. Anfangs sollten die Lagerungssübungen nie alleine durchgeführt werden, da es zu heftiger Übelkeit und Erbrechen kommen kann.

Bemerkenswert ist, dass viele Patienten nach erfolgreichem Lagerungsmanöver für mehrere Stunden oder Tage einen Schwindel wahrnehmen, der einem Otolithenschwindel ähnelt und von dem beim Lagerungsschwindel empfundenen deutlich unterschieden werden kann.

Meiner Erfahrung nach, ist der Lagerungsschwindel nicht alleine ein Problem des Gleichgewichtsorgans. Auch Verspannungen der Halsmuskulatur und Probleme mit der Halswirbelsäule kommen oft gemeinsam vor, so dass sich ein Gang zum Orthopäden lohnt. Hier brauchen sie jedoch einen Kollegen, der mit seinen Händen arbeiten kann (Chirotherpapie, Oteopathie oder manuelle Therapie). Die Probleme mit der Muskulatur und der HWS können natürlich auch sekundär durch die Schonhaltung entstehen.






1) Adler A. Über den «einseitigen Drehschwindel». Dtsch Z Nerven- heilkd 1897;11:358-75.
2) Bárány R. Diagnose von Krankheits- erscheinungen im Bereiche des Otolithenapparates. Acta Otolaryn- gol 1920;2:434-7
Große Teile des Textes verdanke ich den Veröffentlichungen von PD Dr. Leif-Erik Walther.