Ambulante Operationen

„Es ist keine Kunst zu operieren. Die ärztliche Kunst besteht darin, eine Operation zu vermeiden.“

Diese Worte sagte mir ein chirurgischer Oberarzt während meiner Ausbildung. Diese Worte habe ich mir nicht nur gemerkt, sondern mit Leben gefüllt.

Viele Operationen müssen durchgeführt werden und sind medizinisch sinnvoll. Dagegen ist nichts einzuwenden und es gibt viele Experten, die ihr Fach beherrschen.

Existieren jedoch andere Möglichkeiten, die Beschwerden zu verbessern, so sollte eine Operation nur das letzte Mittel sein.

In meinem Leben habe ich viele Operationen durchgeführt und war zum Glück nie darauf angewiesen, damit Geld zu verdienen. Jemandem durch eine Operation zu Helfen ist eine ärztliche Kunst und hat mir stets Freude bereitet.

In Zeiten, in denen eine Operation bei Kindern - inklusive einer drei wöchigen Nachbehandlung - mit knapp 100 Euro brutto vergütet werden, sollte man sich genau überlegen, ob dies in Relation zu den eventuellen Risiken steht. Ich habe mir diesen Schritt sehr gut überlegt und werde dieses System nicht weiter unterstützen.

Im Juli 2013 habe ich mich also entschlossen, unter diesen Umständen mit den Operationen in Narkose aufzuhören.

Meinem Spezialgebiet, der freien Nasenatmung, bleibe ich natürlich treu!

Damit kann man den Menschen mit einem sehr geringen Risiko helfen, wenn konventionelle Methoden versagen. Die risikoarme Verkleinerung der Nasenmuscheln und Anti- Schnarch- Behandlungen mit dem Laser oder der Radiofrequenz sind in lokaler Betäubung möglich und werden weiterhin durchgeführt:

schonende Nasenoperation