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Muschelhyperplasie

Eine Muschelhyperplasie ist eine Vergrößerung der in der Nase vorhandenen Schwellkörper, der so genannten Nasenmuscheln. In jeder Nasen Haupthöhle existieren jeweils drei Nasenmuscheln. Man unterteilt sie in die untere, mittlere und obere Nasenmuschel.

Kommt es nun aufgrund einer Allergie oder durch häufige Entzündungen immer wieder zu einem anschwellen der Nasenschleimhäute und somit auch der Nasenmuscheln, so kann die Nasenmuschel in ihrem Umfang vergrößert werden. Dann spricht man von einer Muschelhyperplasie.

Symptome:

Behinderte Nasenatmung
wiederkehrende Infekte
rezidivierende Nasennebenhöhlenentzündung
trockener Rachen
wiederkehrende Halsentzündungen
nächtliches Schnarchen

Therapie:
die Therapie richtet sich nach dem Ausmaß der Störung. Bei geringfügiger Nasenmuschelhyperplasie reicht gelegentlich ein cortisonhaltiges Nasensprays aus. Dieses wendet man über 3-4 Wochen regelmäßig an. Ebenfalls kann die Nasenatmung durch eine intensive Nasenpflege verbessert werden. Siehe hierzu die Tipps und Tricks im Anhang dieses E-Books. Sollten alle konservativen Maßnahmen nicht ausreichend sein, hilft nur noch die Operation. Eine Verkleinerung der Nasenmuscheln ist ein ambulanter Eingriff, der schmerzlos und meist ohne störende Tamponade erfolgt. Er kann sowohl in lokaler Betäubung, als auch in Narkose durchgeführt werden. Unterschiedliche Techniken stehen hierzu zur Verfügung. Neben der Operation mit dem Laser kann auch eine Radiofrequenzchirurgie oder die klassische Muschelkappung zum Einsatz kommen. Bei dem letzten Eingriff, der Muschelkappung, muss die Nase jedoch tamponiert werden. Dies wird von Patienten als sehr unangenehm empfunden.

Bei der Auswahl der richtigen Methode hilft Ihnen ihr Hals-Nasen-Ohrenarzt gerne weiter.