Sie sind hier: Startseite » Krankheiten » Allergie » Behandlung

Behandlung von Allergien

Tabletten

Antihistaminika / Antiallergika

Werden besonders bei Reaktionen der Atemwege eingesetzt und unterdrücken die Wirkung der Allergene. Es gibt sie in Form von Tabletten, Nasenspray, Augentropfen und zur Inhalation. Als Nebenwirkung treten häufig Müdigkeit und Schwindelgefühle auf, was ihre Benutzung ein wenig einschränkt.

Kortison bei starken Beschwerden!

Sie mindern die allergische Reaktion und wirken entzündungshemmend. Sie dienen der örtlichen Anwendung in Form von Sprays, Dosier-Aerosolen oder Cremes. Bei ordnungsmäßiger Anwendung ist ihr Gebrauch unbedenklich. Bei dem Gebrauch über einen längeren Zeitraum kann es in manchen Fällen zu Nasenbluten kommen, oder es führt zu anderen Reizungen der Nasenschleimhaut.

Hyposensibilisierung

Diese bekämpft die Ursache der Allergie und führt somit langfristig zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden. Eine solche Behandlung ist die einzige, die zu einer tatsächlichen Heilung führen kann.

Bei dieser Therapie wird dem Körper in geringen und dann größer werdenden Mengen diese Stoffe zugeführt die die Allergie auslösen wobei der Körper sozusagen Immun gegen diese Allergene wird.

Es gibt zwei Arten dieser Therapie:

Sublingual (unter die Zuge)

Ist besonders geeignet bei Betroffenen die Angst vor Spritzen haben, da das Allergen nur unter die Zunge gelegt wird, dort eine Weile belassen wird und anschließend verschluckt. Die Behandlung erfolgt täglich, dauert allerdings mehrere Monate.
Die anfängliche Behandlung findet meist in der Praxis statt, und kann nach ausführlichen Informationen zuhause fortgesetzt werden.

Subkutan (unter die Haut)

Bei dieser Behandlung wird das Allergen im Abstand von 7 - 14 Tagen bis zum Erreichen der Höchstdosis gespritzt. Die Höchstdosis ist von Präparat zu Präparat unterschiedlich. Die Behandlung sollte über 3 aufeinanderfolgende Jahre erfolgen.

Gelegentlich kann es zu Nebenwirkungen kommen, bei denen die Symptome entsprechend der jeweiligen Allergie auftreten. Dies kann Jucken an der Einstichstelle oder Kribbeln im Mund sein. Daraufhin kann die Dosis wieder verringert werden.

Die durchschnittlichen Werte zur Besserung der Beschwerden:

Bei Bienen- und Wespengiftallergie: 95 %
Bei einer Pollenallergie: 85 - 95 %
Bei einer Hausstaubmilbenallergie: 70 - 80 %
Bei einer Schimmelpilzallergie: 60 - 70 %